Der Meisterschaft ganz nah !!!

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Osterrönfelder TSV läuft dem TSV Kropp nur hinterher

Osterrönfelder TSV läuft dem TSV Kropp nur hinterher

Nach 4:0-Gala dem Titel ganz nah

Eine weitere Etappe auf dem Weg in die Fünftklassigkeit haben die Landesliga-Fußballer des TSV Kropp durchlaufen. Gegen den chancenlosen Osterrönfelder TSV gewann der Spitzenreiter problemlos mit 4:0 (1:0). Weil das Team von Trainer Dirk Asmussen fahrlässig mit seinen Tormöglichkeiten umging, entging der Gast – bis dahin mit den zweitwenigsten Gegentreffern versehen – einem Debakel. „Das war mit Abstand das beste Rückrundenspiel im Jahre 2018“, lobte Kropps Trainer Dirk Asmussen seine Spieler.

Einzig mit der Chancenauswertung haderte er in dem fast makellosen Auftritt seiner Akteure. „Wenn wir im Angriff einen richtig guten Tag haben, kann es vorne auch zweistellig ausgehen.“

Zufriedenheit und Fröhlichkeit auf Seiten des Tabellenführers, Frust und Enttäuschung dagegen im Osterrönfelder Lager. „Wir sind mit dem 0:4 noch gut bedient. Ich hatte das Gefühl, dass, obwohl der ein oder andere aus der Mannschaft noch kein Vater ist, er eine dreitägige Tour hinter sich hat. Und dann kannst du solch eine Partie beim Spitzenreiter nicht gewinnen. Für uns geht es zwar um nichts mehr, aber wenn ich gegen den Tabellenführer spiele, versuche ich doch mindestens in einen Zweikampf zu gehen und nicht permanent nur hinterherzulaufen“, ging OTSV-Trainer Olaf Lehmann mit seinen Mannen hart ins Gericht.

Die Chancen von Vitalijs Stols (20.), Niklas Neumann (32.) und Jan-Mattes Szalies (44.) waren zu wenig, um die Kropper vor ernsthafte Probleme zu stellen. Im Gegenteil: Der Spitzenreiter agierte mit frühem Pressing und hochstehender Abwehr und zwang den völlig überfordert wirkenden Gegner zu Fehlern. Einer dieser Patzer führte beinahe zum ersten Treffer. Torben Hindersmann schoss mutterseelenallein über das Tor (24.).

Wenig später fiel die überfällige Führung (36.). Anton Merz verwandelte einen Foulelfmeter (Kuklinski an Schwennsen) sicher. „Der ist für mich ein bisschen grenzwertig. Natürlich trifft er auch den Fuß. Aber genau in die Grätschrichtung rollt auch der Ball weg“, ärgerte sich Lehmann über den Schiedsrichterpfiff. Noch vor dem Seitenwechsel legte Lars Horstinger das 2:0 nach (42.).

Auch im zweiten Durchgang waren die Kropper die spielbestimmende Mannschaft und vergaben mit Henke (52./56.) und Horstinger (58.) Chancen im Minutentakt. Wenig später machte es der Führende der Liga-Torschützenliste abgeklärter und erzielte mit einem Doppelschlag (62./64.) seine Saisontreffer 32 und 33. „Meine Spieler haben nicht nur konzentriert gespielt, sondern auch gute fußballerische Lösungen gesucht und gefunden. Das hat Spaß gemacht“, lobte Asmussen das Auftreten seines Teams.

Zwei Spieltage vor Schluss können die Kropper die Sekflaschen kalt stellen. Mit einem Sieg gegen die SG Geest 05 am kommenden Sonnabend wäre die Rückkehr in die Oberliga aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber Bordesholm so gut wie perfekt. „Ich habe meinen Jungs gesagt, dass die Saison wie ein 3000 Meter-Lauf ist. Jeder Spieltag sind 100 Meter und so sind wir in den vergangenen Wochen unterwegs. Das werden wir auch in den letzten beiden Partien machen. Wenn wir uns auf unser Tun konzentrieren, ist es egal, was die anderen machen“, so Asmussen.'

TSV Kropp:
Jeromin – Lott, Kommorovski, Plaga – Merz (72. Langkowski) – Smit (66. Schelper), Henke, Lehmann – Schwennsen – Horstinger, Hindersmann (60. Eggers).

Osterrönfelder TSV:
Dollnick – Mosebach, Brocks (26. Kuklinski), Reimer – Stols (51. Potschko), Lehmann – Szalies, Neumann (64. Schröder), Müller, Rathjen – Korkmaz

SR:
Kück (Altenholz).
Zuschauer:
185
Tore: 1:0 Merz (36., Foulelfmeter), 2:0 Horstinger (42.), 3:0 Horstinger (62.), 4:0 Horstinger (64.).
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BW Löwenstedt mit zwei Gesichtern gegen den TSV Kropp

BW Löwenstedt mit zwei Gesichtern gegen den TSV Kropp

TSV Kropp feiert klaren Auswärtserfolg

Nach dem Auftritt in der ersten Halbzeit gegen den TSV Kropp, konnte es einem als Löwen-Fan schon Angst und Bange werden, dass das Spiel am Ende in einem richtigen Debakel enden würde. Jedoch schien Coach Gunnar Clausen in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, da seine Mannschaft in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt agierte, dem Klassenprimus Paroli bot und gerade in kämpferischer Hinsicht überzeugte.




Daher fand Clausen auch nach dem Spiel in positiver und negativer Hinsicht klare Worte rückblickend auf das Spiel, das am Ende mit 2:6 (1:4) endete und mit dem TSV Kropp einen klaren und verdienten Sieger fand. „Unser Auftritt in der ersten Halbzeit, hatte nichts damit zu tun, was ich sehen will und wir uns vorgenommen hatten. Man hatte das Gefühl, dass überhaupt kein Leben in der Truppe steckt. Daher bin ich umso stolzer, dass wir nach der Pause gezeigt haben, dass wir wollten, uns nicht versteckt und gegen die Niederlage gestemmt haben. Darauf lässt sich aufbauen.“

Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie nach der schwachen Leistung in der Woche bei der Husumer SV (0:2) gewillt waren, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Daher war die frühe Kropper Führung durch Lukas Kommorovski (6.) auch nicht verwunderlich. Wie aus dem Nichts kam der Gastgeber im Gegenzug in Person von Torge Brodersen frei zum Abschluss und zum 1:1-Ausgleich (8.). Davon zeigten sich jedoch die Gäste wenig beeindruckt. Torben Hindersmann sorgte schnell nach dem Ausgleich für die erneute TSV-Führung (13.), die Lars Horstinger kurz darauf aus vermeintlicher Abseitsstellung sogar noch erhöhte und für klare Verhältnisse sorgte (17.).

In der Folge beruhigte sich die Partie ein wenig, bevor wiederum der zuletzt schmerzlich vermisste Goalgetter Horstinger noch vor der Pause mit dem 1:4 für eine Vorentscheidung sorgte (44.). Im zweiten Abschnitt stemmten sich die Löwen gegen eine höhere Niederlage und zeigten nun die Einstellung, die sie in der ersten Halbzeit vermissen ließen. Der sehenswerte Treffer des eingewechselten Lars Hansen zum 2:4 war der Lohn für die Mühen (61.). Wenig später hatte Tom Gahrens sogar den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch an TSV-Keeper Jeromin (63.).

Danach zeigten die Kropper wieder ihre Klasse und legten im Stile einer Spitzenmannschaft zwei weitere Treffer durch Fabian Schelper (65.) und Daniel Schwennsen, nach (78.). Die Löwen hatten in der Schlussphase noch einige Gelegenheiten auf Schadensbegrenzung, die allerdings nichts mehr einbrachten.

Löwenstedt:
J. Petersen – O.Albertsen, Birger Erichsen, Dohle, S. Albertsen – T. Brodersen, Gahrens, C. Hansen, K. Zimmermann – C. Carstensen (30. L. Hansen), Reichenberg

Kropp:
Jeromin – Schelper, Zöchling (18. M. Eggers), Smit – Henke, Merz – Lott, Schwennsen (78. Grell), Kommorovski – Horstinger, Hindersmann (78. Langkowski)

SR:
Martens (SV Hemmingstedt).
Zuschauer:
125.
Tore:
0:1 Kommorovski (6.), 1:1 T. Brodersen (8.), 1:2 Hindersmann (13.), 1:3 Horstinger (17.), 1:4 Horstinger (44.), 2:4 L. Hansen (61.), 2:5 Schelper (65.), 2:6 Schwennsen (78.).
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Auch Heikendorfer SV kann den TSV Kropp nicht stoppen

Auch Heikendorfer SV kann den TSV Kropp nicht stoppen

Mit Mühe, aber Kropps Serie hält

Der TSV Kropp steht weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Auch dem Heikendorfer SV gelang es nicht, die beeindruckende Serie von 23 Spielen ohne Niederlage zu beenden. Nach einem Doppelpack von Finn Langkowski (28., 90.+3) gewann der TSV Kropp mit 2:0 und feierte den 16. Saisonerfolg. „Ein absolut verdienter Sieg“, lautete das Fazit des Kropper Coaches Dirk Asmussen. Dem pflichtete sein Gegenüber, David Lehwald, bei. „Aufgrund der Chancen ist Kropp der verdiente Sieger. Aber ich kann meine Mannschaft nur loben. Sie hat eine leidenschaftliche Darstellung geboten.“




Erst eine Minute war gespielt, als Daniel Schwennsen aus aussichtsreicher Position knapp drüberschoss. 60 Sekunden später wurde eine Flanke von Malte Eggers länger und länger und senkte sich erst auf dem Tornetz.

Fortan stotterte der Motor des TSV – auch, weil die Gäste bei gegnerischem Ballbesitz mit elf Mann in eigener Spielhälfte standen und auf Konterangriffe lauerten. Dies durchaus ansprechend. Kropps Torhüter Daniel Jeromin musste gegen Mahsun Dogan retten (21.).

Wenig später durchbrach die Torfabrik der Liga jedoch die Gäste-Abwehr. Nach einem schnellen Angriff flankte Ken-Marvin Smit auf den Kopf von Finn Langkowski, der Bohrmann keine Chance ließ und zum 1:0-Halbzeitstand traf (28.). Die Randkieler mussten fast direkt nach dem Wechsel den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Langkowski köpfte einen Einwurf von Niklas Lott an die Querlatte (47.), wenig später schoss Langkowski an den Außenpfosten (54.).

Kropp kontrollierte die Partie, verpasste jedoch, einen weiteren Treffer trotz vorhandener Chancen nachzulegen. Inmitten der Drangphase der Asmussen-Elf gelang den Gästen ein Entlastungsangriff, der beinahe durch Dogan mit dem Ausgleich belohnt worden wäre (73.).

Heikendorf witterte Morgenluft, löste die Fünferkette im Defensivverbund auf und setzte mehr Akzente. Weitere Torchancen erspielten sich die Gäste aber nicht – im Gegenteil: mit dem Abpfiff köpfte Langkowski eine Ecke des eingewechselten Tim Asmussen zum viel umjubelten 2:0 ins Netz.

TSV Kropp:
Jeromin – Lott (59. Asmussen), Bornholdt, Schelper – Lehmann, Zöchling – Smit, Schwennsen (81. Gerlach), Eggers – Hindersmann (64. Grell), Langkowski

Heikendorfer SV:
Bohrmann – Kuß, Schechten, Wieland (46. Johannsen), Göser (66. Rex), Ferhat – Dogan,Weiden, Mordhorst, Schmeling – Meenken.

SR:
Schapals (Schönberg).'
Zuschauer:
110.
Tore:
1:0 Langkowski (28.), 2:0 Langkowski (90.+3).