Der Meisterschaft ganz nah !!!

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Dem TSV Kropp ist der Titel kaum noch zu nehmen

Dem TSV Kropp ist der Titel kaum noch zu nehmen

TSV Kropp nach 4:1 über die SG Geest 05 fast am Ziel

„Aufsteiger! Aufsteiger!“, skandierten die Fans des TSV Kropp nach dem Heimspiel gegen die abstiegsbedrohte SG Geest 05. Das Team von Trainer Dirk Asmussen gewann verdient mit 4:1 (1:0), der Meistertitel ist dem TSV damit nur noch theoretisch zu nehmen. „Bordesholm hat eine super Rückrunde gespielt und hat uns die ganze Zeit an den Hacken gehangen. Es war gut, dass wir einen Konkurrenten hatten, der immer wieder nachlegte“, sagte Asmussen nach dem er die Saisonleistung seines Teams bei der obligatorischen Bierdusche feierte. „Unabhängig davon, wollen wir natürlich auch die letzte Partie gewinnen. Das ist doch klar.“

Gegen die SG tat sich der Gastgeber im ersten Durchgang schwer, auch, weil die Dithmarscher zum Teil mit acht Feldspielern am eigenen Strafraum verteidigten und den Kroppern somit wenig Platz für kreative Angriffe überließen. Lars Horstingers Schuss aus der Drehung (7.), eine von Geest-Defensivakteur Christian Braatz abgefälschte Hereingabe und Lennard Plagas Versuch aus kurzer Distanz (31.) waren zunächst die besten Chancen für den Tabellenführer.

„Wir haben das Zentrum mega dicht gemacht und haben versucht, die Partie über die Flügelpositionen zu lenken“, erklärte SG-Coach Dennis Ehlers die defensive Ausrichtung seiner Mannen. „Umso ärgerlicher ist es, dass wir nicht spielerisch, sondern durch zwei Standardsituationen geknackt worden sind“.

Einen Freistoß von Kapitän Lukas Henke lenkte Geest-Schlussmann Sören Wiechert noch um den Pfosten, beim nachfolgenden Eckball, der von Finn Langkowski zur Kropper Führung verwertet wurde, war er allerdings machtlos (36.). Nur 120 Sekunden später verpasste Fabian Schelper das 2:0 nachzulegen (38.).Im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild. Ein Konter der Gäste führte dabei beinahe zum Ausgleich: Daniel Thiel schoss freistehend übers Tor (55.). Besser machte es der Spitzenreiter auf der gegenüberliegenden Seite: Nach Henke-Freistoß verlängerte Horstinger den Ball mit der Hacke zum 2:0 (58.). „Wir sind geduldig geblieben. Es kommt nicht von ungefähr, dass die ersten beiden Tore durch Standardsituationen gefallen sind“, lobte Asmussen.

Wenig später legten Langkowski (70.) und Daniel Schwennsen (72.) die weiteren Tore nach. Der Anschlusstreffer von Torben Rohwedder war nur Ergebniskosmetik und sollte die ausgelassene und positive Stimmung im Kropper Lager nicht dämpfen. Dem Landesliga-Tabellenführer fehlen nur noch 90 Spielminuten beim Büdelsdorfer TSV, bevor die Meisterschaft und der direkte Oberliga-Aufstieg endgültig in trockenen Tüchern ist. „Wir wollen alles daransetzen, dass die Niederlage gegen Husum, die einzige in der Saison bleibt“, meinte Kapitän Lukas Henke.

TSV Kropp:
Jeromin – Lehmann, Kommorovski, Plaga – Henke – Eggers, Schwennsen, Schelper – Horstinger (79. Zöchling), Langkowski (79. Grell), Hindersmann (70. Asmussen).

SG Geest 05:
Wiechert – Podzun (38. Thiel), Schmidt, Braatz, Löber, Köller, Karstens (77. Thedens) – Splinter (82. Lindemann), Bockhorn – Hahn, Rohwedder.

SR:
Göttsch (Lütjenburg).
Zuschauer:
180.
Tore:
1:0 Langkowski (36.), 2:0 Horstinger (58.), 3:0 Langkowski (70.), 4:0 Schwennsen (72.), 4:1 Rohwedder (84.).
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Osterrönfelder TSV läuft dem TSV Kropp nur hinterher

Osterrönfelder TSV läuft dem TSV Kropp nur hinterher

Nach 4:0-Gala dem Titel ganz nah

Eine weitere Etappe auf dem Weg in die Fünftklassigkeit haben die Landesliga-Fußballer des TSV Kropp durchlaufen. Gegen den chancenlosen Osterrönfelder TSV gewann der Spitzenreiter problemlos mit 4:0 (1:0). Weil das Team von Trainer Dirk Asmussen fahrlässig mit seinen Tormöglichkeiten umging, entging der Gast – bis dahin mit den zweitwenigsten Gegentreffern versehen – einem Debakel. „Das war mit Abstand das beste Rückrundenspiel im Jahre 2018“, lobte Kropps Trainer Dirk Asmussen seine Spieler.

Einzig mit der Chancenauswertung haderte er in dem fast makellosen Auftritt seiner Akteure. „Wenn wir im Angriff einen richtig guten Tag haben, kann es vorne auch zweistellig ausgehen.“

Zufriedenheit und Fröhlichkeit auf Seiten des Tabellenführers, Frust und Enttäuschung dagegen im Osterrönfelder Lager. „Wir sind mit dem 0:4 noch gut bedient. Ich hatte das Gefühl, dass, obwohl der ein oder andere aus der Mannschaft noch kein Vater ist, er eine dreitägige Tour hinter sich hat. Und dann kannst du solch eine Partie beim Spitzenreiter nicht gewinnen. Für uns geht es zwar um nichts mehr, aber wenn ich gegen den Tabellenführer spiele, versuche ich doch mindestens in einen Zweikampf zu gehen und nicht permanent nur hinterherzulaufen“, ging OTSV-Trainer Olaf Lehmann mit seinen Mannen hart ins Gericht.

Die Chancen von Vitalijs Stols (20.), Niklas Neumann (32.) und Jan-Mattes Szalies (44.) waren zu wenig, um die Kropper vor ernsthafte Probleme zu stellen. Im Gegenteil: Der Spitzenreiter agierte mit frühem Pressing und hochstehender Abwehr und zwang den völlig überfordert wirkenden Gegner zu Fehlern. Einer dieser Patzer führte beinahe zum ersten Treffer. Torben Hindersmann schoss mutterseelenallein über das Tor (24.).

Wenig später fiel die überfällige Führung (36.). Anton Merz verwandelte einen Foulelfmeter (Kuklinski an Schwennsen) sicher. „Der ist für mich ein bisschen grenzwertig. Natürlich trifft er auch den Fuß. Aber genau in die Grätschrichtung rollt auch der Ball weg“, ärgerte sich Lehmann über den Schiedsrichterpfiff. Noch vor dem Seitenwechsel legte Lars Horstinger das 2:0 nach (42.).

Auch im zweiten Durchgang waren die Kropper die spielbestimmende Mannschaft und vergaben mit Henke (52./56.) und Horstinger (58.) Chancen im Minutentakt. Wenig später machte es der Führende der Liga-Torschützenliste abgeklärter und erzielte mit einem Doppelschlag (62./64.) seine Saisontreffer 32 und 33. „Meine Spieler haben nicht nur konzentriert gespielt, sondern auch gute fußballerische Lösungen gesucht und gefunden. Das hat Spaß gemacht“, lobte Asmussen das Auftreten seines Teams.

Zwei Spieltage vor Schluss können die Kropper die Sekflaschen kalt stellen. Mit einem Sieg gegen die SG Geest 05 am kommenden Sonnabend wäre die Rückkehr in die Oberliga aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber Bordesholm so gut wie perfekt. „Ich habe meinen Jungs gesagt, dass die Saison wie ein 3000 Meter-Lauf ist. Jeder Spieltag sind 100 Meter und so sind wir in den vergangenen Wochen unterwegs. Das werden wir auch in den letzten beiden Partien machen. Wenn wir uns auf unser Tun konzentrieren, ist es egal, was die anderen machen“, so Asmussen.'

TSV Kropp:
Jeromin – Lott, Kommorovski, Plaga – Merz (72. Langkowski) – Smit (66. Schelper), Henke, Lehmann – Schwennsen – Horstinger, Hindersmann (60. Eggers).

Osterrönfelder TSV:
Dollnick – Mosebach, Brocks (26. Kuklinski), Reimer – Stols (51. Potschko), Lehmann – Szalies, Neumann (64. Schröder), Müller, Rathjen – Korkmaz

SR:
Kück (Altenholz).
Zuschauer:
185
Tore: 1:0 Merz (36., Foulelfmeter), 2:0 Horstinger (42.), 3:0 Horstinger (62.), 4:0 Horstinger (64.).
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BW Löwenstedt mit zwei Gesichtern gegen den TSV Kropp

BW Löwenstedt mit zwei Gesichtern gegen den TSV Kropp

TSV Kropp feiert klaren Auswärtserfolg

Nach dem Auftritt in der ersten Halbzeit gegen den TSV Kropp, konnte es einem als Löwen-Fan schon Angst und Bange werden, dass das Spiel am Ende in einem richtigen Debakel enden würde. Jedoch schien Coach Gunnar Clausen in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, da seine Mannschaft in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt agierte, dem Klassenprimus Paroli bot und gerade in kämpferischer Hinsicht überzeugte.




Daher fand Clausen auch nach dem Spiel in positiver und negativer Hinsicht klare Worte rückblickend auf das Spiel, das am Ende mit 2:6 (1:4) endete und mit dem TSV Kropp einen klaren und verdienten Sieger fand. „Unser Auftritt in der ersten Halbzeit, hatte nichts damit zu tun, was ich sehen will und wir uns vorgenommen hatten. Man hatte das Gefühl, dass überhaupt kein Leben in der Truppe steckt. Daher bin ich umso stolzer, dass wir nach der Pause gezeigt haben, dass wir wollten, uns nicht versteckt und gegen die Niederlage gestemmt haben. Darauf lässt sich aufbauen.“

Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie nach der schwachen Leistung in der Woche bei der Husumer SV (0:2) gewillt waren, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Daher war die frühe Kropper Führung durch Lukas Kommorovski (6.) auch nicht verwunderlich. Wie aus dem Nichts kam der Gastgeber im Gegenzug in Person von Torge Brodersen frei zum Abschluss und zum 1:1-Ausgleich (8.). Davon zeigten sich jedoch die Gäste wenig beeindruckt. Torben Hindersmann sorgte schnell nach dem Ausgleich für die erneute TSV-Führung (13.), die Lars Horstinger kurz darauf aus vermeintlicher Abseitsstellung sogar noch erhöhte und für klare Verhältnisse sorgte (17.).

In der Folge beruhigte sich die Partie ein wenig, bevor wiederum der zuletzt schmerzlich vermisste Goalgetter Horstinger noch vor der Pause mit dem 1:4 für eine Vorentscheidung sorgte (44.). Im zweiten Abschnitt stemmten sich die Löwen gegen eine höhere Niederlage und zeigten nun die Einstellung, die sie in der ersten Halbzeit vermissen ließen. Der sehenswerte Treffer des eingewechselten Lars Hansen zum 2:4 war der Lohn für die Mühen (61.). Wenig später hatte Tom Gahrens sogar den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch an TSV-Keeper Jeromin (63.).

Danach zeigten die Kropper wieder ihre Klasse und legten im Stile einer Spitzenmannschaft zwei weitere Treffer durch Fabian Schelper (65.) und Daniel Schwennsen, nach (78.). Die Löwen hatten in der Schlussphase noch einige Gelegenheiten auf Schadensbegrenzung, die allerdings nichts mehr einbrachten.

Löwenstedt:
J. Petersen – O.Albertsen, Birger Erichsen, Dohle, S. Albertsen – T. Brodersen, Gahrens, C. Hansen, K. Zimmermann – C. Carstensen (30. L. Hansen), Reichenberg

Kropp:
Jeromin – Schelper, Zöchling (18. M. Eggers), Smit – Henke, Merz – Lott, Schwennsen (78. Grell), Kommorovski – Horstinger, Hindersmann (78. Langkowski)

SR:
Martens (SV Hemmingstedt).
Zuschauer:
125.
Tore:
0:1 Kommorovski (6.), 1:1 T. Brodersen (8.), 1:2 Hindersmann (13.), 1:3 Horstinger (17.), 1:4 Horstinger (44.), 2:4 L. Hansen (61.), 2:5 Schelper (65.), 2:6 Schwennsen (78.).